Deutsche Doggen 

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Auf die Dogge gekommen

Eigentlich war ich grundsätzlich nicht von der Haltung eines Hundes sehr begeistert. Es war mein Mann, der mit den Kindern zusammen hartnäckig behauptete: „Wir brauchen einen Hund“! Die Unabhängigkeit einer Katze hatte mir stets eher zugesagt. Es gab in unserem Hause bereits den getigerten Kater Sir Henry.

Schließlich beugte ich mich diesem Hundewunschmeiner Familie. Und damit hatten wir nun über viele Wochen Diskussionen: Soll es ein Rüde, oder doch  eine Hündin sein, soll es ein Rassehund sein, oder gibt man nicht  besser einem Tierheimhund ein neues Zuhause? Wir waren uns schon einig, dass es kein ganz kleiner Hund sein sollte. Schlussendlich fiel die Wahl auf einen Boxer. Es wurde auch im Land ein Wurf erwartet, und wir meldeten unseren Wunsch nach einem Welpen an.  Da aber beide Elterntiere nicht mehr ganz jung waren – so die Erklärung – fielen nur zwei Welpen, und wir konnten leider nicht bedacht werden.

Kurze Zeit  darauf war in der örtlichen Presse zu lesen, dass im städtischen Tierheim eine Dogge – eine Hündin, 3 ½ Jahre alt – auf ein neues Zuhause wartet. An eine Deutsche Dogge hatten wir eigentlich nie gedacht: Doch ich schaute sie mir an, die schwarze Reika  – und ich habe sie mit nach Hause genommen. Sie war gewiss am Standard abgeglichen keine Schönheit. Es gab zu diesem Hund auch keine Ahnentafel. In der Enge der Tierheimbox hatte sie sich die Rute so verletzt, dass schlussendlich eine Amputation nötig war. Aber ich möchte auf das Äußere dieser wunderbaren  Hündin nicht weiter  eingehen. Reika wurde 5x vermittelt, bevor sie bei uns ihr  endgültiges Zuhause fand.

 

Züchter – Alphabet

Es ist keineswegs in allen Ländern so wie  in Deutschland, dass  jeder Züchter alphabetisch pro Wurf einen Buchstaben vorrückt. Überwiegend in den frankophonen Ländern wird das Zuchtbuch pro anno  für alle Rassen alphabetisch geführt.

Im laufenden Jahr (2008) werden alle in Luxemburg geborene Welpen, gleich welcher Rasse, die in das Zuchtbuch (Livre des Origines Luxembourgeois = L.O.L.)   der UCHL(FCI) eingetragen werden, mit einem F vor ihrem Zwingernamen benannt werden müssen. So erklärt es sich, dass Clinton und Cosima, geboren 2005 mit einem C zu benennen waren. Bei gehabten 9 Würfen gab es bei „vum Rotscheid“ Würfe mit:  I, K, M, N, Q(2x), X, Z, C.

 

Weggefährten

Einer meiner Züchterkollegen sagte einmal zu mir: „Sie haben nicht viel gezüchtet, aber immer gute Hunde gebracht“. Nun unter diesen 9 Würfen gab und gibt es einige hervorragende Vertreter.

So denke ich besonders an KrabbeNorman,  Mücke und Janah v. Hause Rawert. (Tochter von Norman). Sie haben sich hervorragend vererbt und sind in vielen europäischen Blutlinien zu finden. Andere waren weniger bekannt: z. B. Quarterback, Quitte u. Xavier. An einen jeden knüpfen sich liebe Erinnerungen – gelebte Jahre!

 

…and when you need me,

just whisper my name in your heart,

I will be there.

 

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Raika
Ich bin ganz sicher, dass wir bei unserer ersten Begegnung von einander das Selbe dachten: „Du bist es“. Wir hatten eine gute Zeit mit unserer Reika. Als sie so langsam in die Jahre kam, wussten wir, dass unser Haus nicht „doggenleer“ werden sollte. Zu unserer schwarzen Reika tendierte ich zum Kauf eines gefleckten Welpen. Mein Mann hatte eher ein Faible für gestromte Doggen.

Doch erstens kommt es andres, und zweitens als man denkt: Im Januar 1982 kauften wir unsere erste gelbe Deutsche Dogge: Ella vum Rotscheid. Unsere Hunde heute: Cosima, Clinton und Friederike vum Rotscheid und Rayna vom Hause Rawert.


Ohne den Hund käme der Mensch auf den Hund.